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About a boy. (Dt. Ausgabe)Quelle: AmazonISBN: 3426616904 8,95 EUR
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Features
Beschreibung
Warum Nick Hornby seinen neuen Roman About a Boy genannt hat, ist eigentlich am Ende der Lektüre nicht ganz klar, denn eigentlich beschreibt er zwei Jungs. Der eine, Will, ist zwar schon 35 Jahre alt und Marcus erst 12. Doch Will ist in seiner Art, sich vor Verantwortung zu drücken und andere für seine Zwecke zu benutzen kaum älter als Marcus. Wie die beiden sich fanden und warum sie sich wunderbar ergänzen, erzählt Nick Hornby in einer rasanten Geschichte.Will hat es nicht nötig zu arbeiten, er kann ganz gut von den geerbten Tantiemen seines Vaters leben und mit festen Freundschaften zu Frauen oder gar die Gründung einer Familie hat er herzlich wenig am Hut. Am meisten haßt er es, wenn wieder einmal eine Beziehung tränenreich zu Ende geht. Bis er auf einen genialen Einfall kommt. Er müßte sich einfach um die schmählich vernachlässigten, alleinerziehenden Frauen kümmern. Es muß Tausende von ihnen überall in London geben, -- "alleinerziehende Mütter, intelligente, attraktive, willige Frauen", die "tollen Sex, reichlich Streicheleinheiten fürs Ego, Vaterschaft auf Zeit ohne Tränen und eine Trennung ohne Schuldgefühle -- was konnte ein Mann sich Besseres wünschen?" So beginnt Nicks Karriere als Seriensoftie.
In seiner Rolle als Will, der Erlöser, trifft er Marcus und seine Mutter. Sie gefällt ihm auf Anhieb ganz gut, doch Marcus ist ganz und gar nicht der Zwölfjährige, wie ihn sich Will vorgestellt hat. Sein Musikgeschmack ist bei Joni Mitchell stehen geblieben, von Curt Cobain hat er keine Ahnung, er trägt die völlig verkehrten Schuhe, von Turnschuhen hat er noch nicht gehört, und vor allem nicht davon, daß es darum geht, die Richtigen zu tragen. Sein Haarschnitt ist eher schlicht und von seinen Hosen ganz zu Schweigen. Für Marcus ist das Leben in seiner Klasse, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz leicht. Und nachdem er sich auch noch in das schönste Mädchen der Schule verliebt hat, muß ihm Will schleunigst auf die Sprünge helfen. Sonst wird da nichts Vernünftiges draus.
Die Mutter von Marcus ist zwar attraktiv, doch in einer depressiven Stimmung unternimmt sie einen Selbstmordversuch. Ehe er sich versieht hat Will plötzlich, nachdem er wirklich nur an gutem Sex und etwas Unterhaltung interessiert war, eine ganz Menge Probleme am Hals, die sich nicht einfach ignorieren lassen, wenn er sich nur lange genug nicht rührt.
About A Boy handelt vom Erwachsenwerden zweier ganz unterschiedlicher Männer. Ihre Schwierigkeiten dabei schildert der Engländer Nick Hornby, der schon mit High Fidelity und Fever Pich -- Ballfieber große Erfolge gelandet hat, in einem unangestrengten, schnodderigen Ton. Er geht sein Thema locker an, doch immer wieder werden seine beiden Helden vom Ernst des Alltags eingeholt. Mitten in der schönsten Slapstick-Einlage bleibt dabei dem Leser das Lachen im Halse stecken. Gut geschriebene Unterhaltung. --Manuela Haselberger
Kunden Meinungen
Nichts für Anfänger
Datum:07.06.2010 - Rating: 4/5Das Buch ist einfach nur super!! Es hat Witz und Intellekt. Doch bevor man das Buch liest sollte man sicher gehen, dass man ein gutes "Sprach"englisch spricht. Also kein Oxford-Englisch wie man es in der Schule lernt, sondern das Englisch was man in London auf der Straße spricht. Nur weil man den witzigen Fil kennt, sollte man nicht denken, dass das Buch auch so einfach über die Runden zu kriegen. Wer meint, dass er die "nötigen" Fähigkeiten hat, dem wünsch ich viel Spaß. Er wird ein Buch finden, das die Protagonisten wahre Probleme mit Witz lösen lässt.
Viel Spaß!!
Ein köstliches Buch über das Alleinsein eines verwöhnten, niemals erwachsen gewordenen Thirtysomethings.
Datum:03.06.2010 - Rating: 4/5Will ist 36-jähriger Junggeselle. Aufgrund eines skurrilen Umstandes braucht er nicht für seinen Lebensunterhalt zu schuften, denn sein Vater schrieb einen Weihnachtshit, und seitdem kann sich der Single von den Single-Tantiemen sehr gut ernähren. Er ist auf der Höhe der Zeit - musikalisch wie technisch. Nachdem Will genug einsame Frauenherzen eroberte, lässt er sich eine neue Masche einfallen, denn er hasst es, wenn Damen bei der Trennung flennen. Er verfällt auf den Trick, alleinstehende Mütter abzuschleppen. Diese seien "intelligente, attraktive, willige Frauen". Ideal für Will, es gibt "tollen Sex, reichlich Streicheleinheiten fürs Ego, Vaterschaft auf Zeit ohne Tränen und eine Trennung ohne Schuldgefühle - was konnte ein Mann sich Besseres wünschen?"
Das klappt zu Beginn recht gut, wird er doch ständig verlassen, braucht sich keine Sorgen mehr um Tränen machen. Doch dann taucht Marcus auf. Ein - so scheint es - missratenes Bürschchen von zwölf Jahren, der das Leben von Will auf den Kopf stellt. Der Kleine gehört zu einer alleinerziehenden Mutter, die Turnschuhe hasst, musikalisch bei Joni Mitchell stehenblieb und morgens am Frühstückstisch in Tränen ausbricht, weil ihre Trennung sie depressiv macht. Gar nicht nach Wills Geschmack, doch hat Marcus sich in seinen Kopf gesetzt, vom Junggesellen zu lernen. Über Turnschuhe, Musik, Frauen und Liebe. Will wollte eigentlich wieder nur Sex ohne Probleme, sieht sich jedoch mit einer geänderten Situation konfrontiert. Er muss Verantwortung übernehmen - etwas gänzlich Ungewohntes für ihn. Nach vielen Verwicklungen, komischen Dialogen und abstrusen Lebensphilosophien von mehreren Seiten, entwickelt der überzeugte Single tatsächlich Familiensinn...
Nick Hornby schrieb mit "about a boy" ein köstliches Buch, aus dem Englischen von Clara Drechsler und Harald Hellmann übersetzt, über das Alleinsein eines verwöhnten, niemals erwachsen gewordenen Thirtysomethings. Witzig, britisch und voller Wärme ist das Buch für das Kino adaptiert und mit Hugh Grant in der Hauptrolle treffend besetzt worden.
"about a boy" ist amüsant und einfühlsam!
verdammt gutes Buch
Datum:12.03.2010 - Rating: 5/5ein sehr gutes Buch; es ist sehr spannend und auch leicht zu verstehen. Es hilft Ihr Englisch zu verbessern.
Klasse Hörbuch!!!
Datum:27.09.2009 - Rating: 5/5Eigentlich ist schon viel gesagt worden (in 120 Rezensionen), deshalb nur so viel: es ist eins der besten Hörbücher, die ich gehört habe. Super gelesen, mit viel Herzblut und Wärme. Man kann sich gut in die Situationen hineinversetzen. Die Story an sich ist ebenso super, weil sie die Entwicklung von Menschen so anschaulich schildert und der Humor nicht zu kurz kommt!
(Meine Version ist gelesen von Udo Wachtveitl und Nicola Fritzen)
About TWO boys.
Datum:24.09.2009 - Rating: 4/5"About A Boy" ist eine witzige Unterhaltungslektüre, hinter der sich aber gleichzeitig auch durchaus eine gefühlvolle und tiefgründige Geschichte verbirgt. Der Leser wird lachend und gleichzeitig mit einer nachdenklichen Sorgenfalte auf der Stirn durch das Buch geführt - so wird beispielsweise in einem Moment noch eine Ente von einem Brot erschlagen und auf der nächsten Seite versucht eine depressive Mutter sich das Leben zu nehmen.
Der Roman dreht sich um Will und Marcus, die beide zunächst ein mehr oder weniger sorgloses Leben führen bis sie von der Realität eingeholt werden und sich dem Erwachsenwerden letztendlich stellen müssen. Bei diesem Prozess helfen sich der kleine Junge und der Mann, der sich längst im mittleren Alter befindet, gegenseitig auf eine beeindruckende Art und Weise - eigentlich müsste die Geschichte "About TWO boys" heißen. Die Entwicklung der beiden Protagonisten ist hierbei insgesamt sehr authentisch und überzeugend ausgearbeitet. Auch die Nebenfiguren, die die ganze Handlung auf ihre eigene Weise antreiben und sich währenddessen auch selbst weiterentwickeln, werden sehr glaubwürdig und gut dargestellt.
Nick Hornby schafft es mit viel Witz und Charme, ernste Themen wie etwa Selbstmord, Mobbing oder Drogensucht, sehr geschickt in diese Geschichte einzubinden, sodass sie sich trotzdem sehr leicht und locker lesen lässt. Die Erzählperspektive wechselt je Kapitel vom großen zum kleinen "Kind", was dem Roman einen zusätzlichen Pfiff verpasst.
Ich habe selten ein Buch, wie in diesem Fall, erst nach seiner Verfilmung gelesen und auf der einen Seite kannte ich die Handlung demnach schon, aber viele Kleinigkeiten waren auch für mich neu und interessant. Ich bin erstaunt, wie textnah das Buch tatsächlich verfilmt wurde und lediglich das Filmende unterscheidet sich komplett vom Buch. Welches Ende mir lieber ist, kann ich nicht genau sagen - das Ende im Buch lässt weniger Fragen offen, ist aber dafür auch schon etwas ZU langatmig (was aber auch mein einziger negative Kritikpunkt ist), während im Film logischerweise alles ein wenig schneller passiert, aber dafür auch nicht unbedingt ganz so schlüssig und überzeugend wirkt. Alles hat eben wie immer seine Vor- und Nachteile.
Ich wollte seit Jahren einmal etwas von Nick Hornby lesen und nun, nachdem ich endlich dazugekommen bin, möchte ich folgendes: mehr.
